{"id":242827,"date":"2025-08-04T15:40:45","date_gmt":"2025-08-04T13:40:45","guid":{"rendered":"https:\/\/ew-nutrition.com\/?p=242827"},"modified":"2025-08-04T15:41:39","modified_gmt":"2025-08-04T13:41:39","slug":"optimierung-der-qualitat-von-eintagskuken-aus-perspektive-des-elterntierbetriebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/optimierung-der-qualitat-von-eintagskuken-aus-perspektive-des-elterntierbetriebs\/","title":{"rendered":"Optimierung der Qualit\u00e4t von Eintagsk\u00fcken aus Perspektive des Elterntierbetriebs"},"content":{"rendered":"<p><em>Konferenzbericht<\/em><\/p>\n<p>Bei der Poultry Academy von EW Nutrition im Herbst 2023 erkl\u00e4rte <strong>Judy Robberts<\/strong>, Technical Service Manager, Aviagen, dass es f\u00fcr den Erfolg einer Elterntierherde essentiell ist, qualitativ hochwertige Bruteier mit hoher Schlupff\u00e4higkeit zu produzieren und erstklassige K\u00fcken zu liefern. Dabei stellen sich zwei entscheidende Fragen: Welchen Einfluss hat der Zuchtbetrieb auf die K\u00fckenqualit\u00e4t? Und welche Bereiche werden von Z\u00fcchtern am h\u00e4ufigsten \u00fcbersehen?<\/p>\n<h1><strong>Legenester m\u00fcssen sauber gehalten werden<\/strong><\/h1>\n<p>Die Hygiene der Legenester ist entscheidend f\u00fcr hochwertige Bruteier. Kurz nach der Eiablage ist die Eierschale noch feucht, und die Cuticula bietet noch keinen wirksamen Schutz. Zudem k\u00fchlt das Ei in dieser Zeit von der K\u00f6rpertemperatur der Henne (41\u202f\u00b0C) auf Stalltemperatur ab. Beim Abk\u00fchlen zieht sich der Inhalt zusammen, es entsteht ein Unterdruck, der Luft einsaugt und die Luftkammer bildet. Mit dieser Luft k\u00f6nnen auch Bakterien leicht ins Ei eindringen. Deshalb d\u00fcrfen nur Bruteier verwendet werden, die in sauberen Nestern gelegt wurden.<br \/>\nEine saubere Umgebung der Nistpl\u00e4tze und eine regelm\u00e4\u00dfige Reinigung der Nestmatte oder h\u00e4ufiger Austausch des Einstreumaterials verringert das Risiko einer bakteriellen Kontamination.<br \/>\n<strong>Saubere Nester und sauberes Nistmaterial sind unerl\u00e4sslich, um Verunreinigungen zu vermeiden.<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200021 alignnone\" title=\"Nest 2\" src=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2.png 212w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-137x150.png 137w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-110x120.png 110w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-33x36.png 33w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-206x225.png 206w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-73x80.png 73w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-44x48.png 44w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-58x64.png 58w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-26x28.png 26w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-2-22x24.png 22w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200149 alignnone\" title=\"Nest 1\" src=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1.png\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1.png 183w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-118x150.png 118w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-95x120.png 95w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-28x36.png 28w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-177x225.png 177w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-63x80.png 63w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-38x48.png 38w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-50x64.png 50w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-22x28.png 22w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/nest-1-19x24.png 19w\" sizes=\"(max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/p>\n<h1><strong>Regelm\u00e4\u00dfiges Absammeln und Abtransportieren<\/strong><\/h1>\n<p>Nest-Eier sollten mindestens viermal t\u00e4glich gesammelt werden \u2013 bei hei\u00dfem Wetter noch \u00f6fter, da die Eier im Stall nicht ausreichend abk\u00fchlen k\u00f6nnen, um die Embryonalentwicklung zu unterbrechen. Die genauen Zeiten sollten so gew\u00e4hlt werden, dass h\u00f6chstens 30\u202f% der Eier pro Sammelrunde anfallen (mehr erh\u00f6ht die Bruchrate). Zu beachten ist dabei:<\/p>\n<ul>\n<li>Die meisten Eier werden morgens gelegt \u2013 die Sammelintervalle sollten entsprechend geplant sein.<\/li>\n<li>Eier, die l\u00e4nger als empfohlen in Nestern oder auf B\u00e4ndern liegen, haben ein h\u00f6heres Risiko, zu verschmutzen oder besch\u00e4digt zu werden.<\/li>\n<li>Die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den F\u00f6rderb\u00e4ndern m\u00fcssen glatt sein, damit sich die Eier nicht stauen und gegeneinandersto\u00dfen.<\/li>\n<li>Eier d\u00fcrfen nie \u00fcber Nacht in Nestern oder auf B\u00e4ndern bleiben.<\/li>\n<li>Eier in herk\u00f6mmlichen Nestern sind anf\u00e4llig f\u00fcr Zehenpicken oder Verschmutzungen durch andere Hennen.<\/li>\n<li>Bodeneier (au\u00dferhalb der Legenester gelegte Eier) sollten h\u00e4ufiger gesammelt werden als Nest-Eier.<\/li>\n<li>Eier sollten nicht in Papp-Eierkartons gesammelt werden, da das Faser-Material die W\u00e4rme des Eies speichert und das Abk\u00fchlen verz\u00f6gert. Au\u00dferdem sind diese Eierkartons por\u00f6s, k\u00f6nnen Keime\/Bakterien\/Pilze beherbergen und Ungeziefer anziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Idealerweise sollten Bruteier mindestens 50\u202fg wiegen und von Herden stammen, die mindestens 22 Wochen alt sind. Kleinere Eier von jungen Herden k\u00f6nnen zwar verwendet werden, aber K\u00fckengewicht und Vitalit\u00e4t in den ersten Tagen sind nicht optimal. Ein K\u00fcken entspricht etwa 68\u202f% des Eigewichts. Ein kleines Ei bringt also auch ein kleines K\u00fcken hervor.<\/p>\n<h1><strong>Sauberkeit der Eier<\/strong><\/h1>\n<p>Nach dem Sammeln von Bodeneiern und vor jeder Sammlung von Nesteiern m\u00fcssen die H\u00e4nde gewaschen werden. Bodeneier sollten niemals ins Nest zur\u00fcckgelegt werden \u2013 auch wenn sie sauber aussehen. Das Waschen von Boden- oder Schmutzeiern entfernt die sch\u00fctzende Schicht der Schale. Ein gewaschenes Ei bleibt ein schmutziges Ei \u2013 nur ein Ei, das nie schmutzig war, ist wirklich sauber.<br \/>\nEier sollten chemisch desinfiziert werden, da Kratzen, Reiben oder Waschen die Cuticula besch\u00e4digen und damit die physikalische und antimikrobielle Barriere entfernen. Da die Schalenpermeabilit\u00e4t nach 24 Stunden zunimmt, sollten Eier so schnell wie m\u00f6glich desinfiziert werden. Die beliebteste Methode ist das Nebeln, da damit das Erreichen aller Eier gew\u00e4hrleistet wird und die Eier nicht nass werden.<\/p>\n<h2>Bodeneier sind keine Bruteier<\/h2>\n<p><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs.png\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200038\" title=\"Floor Eggs\" src=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs.png\" alt=\"Floor Eggs\" width=\"262\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs.png 262w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-150x143.png 150w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-120x114.png 120w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-36x34.png 36w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-225x214.png 225w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-80x76.png 80w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-48x46.png 48w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-64x61.png 64w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-28x28.png 28w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/optimizing-doc-quality-breeders\/floor-eggs-24x24.png 24w\" sizes=\"(max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Br\u00fcterei kann Fehler des Zuchtbetriebs nicht beheben. Daher sollten Bodeneier \u2013 also Eier, die au\u00dferhalb der Legenester gelegt wurden \u2013 AUF KEINEN FALL bebr\u00fctet werden. Sie haben eine h\u00f6here bakterielle Belastung als Nest-Eier und damit eine geringere Schlupff\u00e4higkeit. Zudem k\u00f6nnen sie als \u201eStinkbomben\u201c (im Englischen \u201eBanger\u201c oder \u201eExploder\u201c) andere Eier im Inkubator kontaminieren.<br \/>\nDie Aussortierung von Bodeneiern muss auf dem Betrieb erfolgen, damit keine verschmutzten Eier in die Br\u00fcterei gelangen. Wenn unbedingt n\u00f6tig, sollten Bodeneier nur dann bebr\u00fctet werden, wenn die Nachteile bekannt sind und akzeptiert werden. Werden sie verwendet, m\u00fcssen sie klar markiert und getrennt von Nest-Eiern gelagert werden, damit die Br\u00fcterei das Kontaminationsrisiko managen kann.<\/p>\n<p>Bodeneier bergen ein deutlich h\u00f6heres Risiko mikrobieller Kontamination, was Schlupfrate und K\u00fckenqualit\u00e4t mindert<\/p>\n<h2>Eihygiene \u2013 bakterielle Belastung<\/h2>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"316\"><strong>Ei-Zustand<\/strong><\/td>\n<td width=\"316\"><strong>Gesamtkeime (cfu\/cm<sup>2<\/sup>)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"316\">Frisch gelegt<\/td>\n<td width=\"316\">300<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"316\">Abgek\u00fchltes, sauberes Ei<\/td>\n<td width=\"316\">3,000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"316\">\u201cSauberes\u201d Bodenei<\/td>\n<td width=\"316\">30,000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"316\">Schmutziges Ei<\/td>\n<td width=\"316\">300,000<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Anzahl der Bodeneier sollte \u00fcberwacht und das Management angepasst werden, um diese zu minimieren. Bodeneier sind ein Problem, das durch gutes Herdenmanagement und eine geeignete Stall-Ausr\u00fcstung reduziert werden muss. Liegt der Anteil der Bodeneier \u00fcber die Lebensdauer der Herde bei \u00fcber 2\u20133\u202f%, besteht Handlungsbedarf. Zu Beginn der Legeperiode ist der Anteil h\u00f6her, sollte aber zum H\u00f6hepunkt der Legeleistung auf 1\u20132\u202f% sinken.<\/p>\n<h2>Knickeier<\/h2>\n<p>Knickeier sind anf\u00e4lliger f\u00fcr Infektionen und f\u00fchren zu niedrigeren Schlupfraten und einer schlechteren K\u00fckenqualit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Einfluss von verschiedenen Eischalenverletzungen auf Schlupfrate und K\u00fckenqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<table style=\"width: 78.5799%;\" width=\"604\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 15.3333%;\" width=\"94\"><strong>Eischale<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\"><strong>Eigewicht beim Umsetzen (g)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 13%; text-align: center;\" width=\"85\"><strong>Gewichtsverlust (%)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\"><strong>Befruchtung (%)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 15.8333%; text-align: center;\" width=\"85\"><strong>Schlupfrate (%)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 12.8333%; text-align: center;\" width=\"85\"><strong>K\u00fckengewicht (g)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 66.0657%; text-align: center;\" width=\"85\"><strong>K\u00fcken-Uniformit\u00e4t (%)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 15.3333%;\" width=\"94\">Normal<\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\">62.0<sup>a<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 13%; text-align: center;\" width=\"85\">11.4<sup>c<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\">97.8<sup>a<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 15.8333%; text-align: center;\" width=\"85\">83.9<sup>a<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 12.8333%; text-align: center;\" width=\"85\">48.9<sup>a<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 66.0657%; text-align: center;\" width=\"85\">82.6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 15.3333%;\" width=\"94\">Sternriss<\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\">55.6<sup>b<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 13%; text-align: center;\" width=\"85\">20.7<sup>b<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\">89.4<sup>b<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 15.8333%; text-align: center;\" width=\"85\">49.4<sup>b<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 12.8333%; text-align: center;\" width=\"85\">48.2<sup>a<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 66.0657%; text-align: center;\" width=\"85\">70.3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 15.3333%;\" width=\"94\">Haarriss<\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\">53.1<sup>c<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 13%; text-align: center;\" width=\"85\">24.0<sup>a<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 13.3333%; text-align: center;\" width=\"85\">83.3<sup>c<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 15.8333%; text-align: center;\" width=\"85\">30.0<sup>c<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 12.8333%; text-align: center;\" width=\"85\">45.6<sup>b<\/sup><\/td>\n<td style=\"width: 66.0657%; text-align: center;\" width=\"85\">70.2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>(Quelle: Khabisi et al., 2011 \u2013 Werte mit unterschiedlichen Buchstaben in einer Spalte unterscheiden sich signifikant, p \u2264 0,05)<\/p>\n<p>Rissige Eier d\u00fcrfen nicht bebr\u00fctet werden. Die Anzahl solcher Eier muss dokumentiert werden. Ist der Anteil zu hoch, m\u00fcssen die Ursachen ermittelt und behoben werden.<\/p>\n<h1><strong>Eilagerung auf dem Betrieb<\/strong><\/h1>\n<p>Die Lagerung beginnt mit dem Legen der Eier, nicht erst mit der Ankunft in der Br\u00fcterei.<\/p>\n<p>Die Eier m\u00fcssen so schnell wie m\u00f6glich unter 24\u202f\u00b0C (physiologischer Nullpunkt) abgek\u00fchlt werden, um das Zellwachstum des Embryos bis zur Eiverarbeitung in der Br\u00fcterei zu stoppen. Dies minimiert Embryo-Verluste, maximiert die Schlupfrate und sichert die K\u00fckenqualit\u00e4t. Die Eier sollten innerhalb von 4 Stunden nach dem Sammeln eingelagert werden.<\/p>\n<p>Auf den Elterntierbetrieben werden die Eier bis zum Transport zur Br\u00fcterei gelagert. Die Lagerdauer h\u00e4ngt von der Lagerkapazit\u00e4t, dem Angebot an Bruteiern, der Kapazit\u00e4t der Br\u00fcterei und der Nachfrage nach Eintagsk\u00fcken ab. Wenn der Betrieb einen klimatisierten Eilagerraum hat, reicht es, wenn die Br\u00fcterei die Eier zweimal pro Woche abholt. Gibt es keinen speziellen Lagerraum, m\u00fcssen die Eier t\u00e4glich transportiert werden. Unkontrollierte Temperaturschwankungen f\u00fchren zu wiederholtem Start-Stopp-Wachstum der Keimscheibe und beeintr\u00e4chtigen die Schlupff\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Die Temperatur im Eilagerraum sollte h\u00f6her sein als im Transportfahrzeug, und die Transporttemperatur sollte h\u00f6her sein als die Lagertemperatur in der Br\u00fcterei. Dieser stufenweise Temperaturabfall verhindert Kondensation (\u201eSchwitzen\u201c) auf den Eiern. Kondensation beeintr\u00e4chtigt die nat\u00fcrliche Abwehr und bietet Bakterien ideale Bedingungen, um die Schale zu durchdringen. Schwitzen tritt besonders in hei\u00dfen und feuchten Klimazonen h\u00e4ufig auf.<\/p>\n<p>Eilagerr\u00e4ume sind wichtig, werden aber oft vernachl\u00e4ssigt. Beachtenswerte Punkte sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Konstante Temperatur rund um die Uhr (Isolierung minimiert Schwankungen)<\/li>\n<li>Temperatur-Alarmsystem: maximal 21\u202f\u00b0C, minimal 16\u201318\u202f\u00b0C<\/li>\n<li>Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren richtig platzieren \u2013 nicht direkt an W\u00e4rme- oder Feuchtigkeitsquellen, nicht an W\u00e4nden, damit keine falschen Werte entstehen<\/li>\n<li>Genauigkeit der Sensoren sicherstellen (Datenlogger empfohlen)<\/li>\n<li>Ventilatoren f\u00fcr gleichm\u00e4\u00dfige Luftverteilung<\/li>\n<li>Eier nicht direkt an W\u00e4nde oder auf den Boden stellen, um Luftzirkulation und gleichm\u00e4\u00dfige Bedingungen zu gew\u00e4hrleisten<\/li>\n<li>Direkten Luftstrom von Ventilatoren, K\u00fchlern oder Befeuchtern auf die Eier vermeiden, um Feuchtigkeitsverlust und Temperaturunterschiede zu verhindern<\/li>\n<\/ul>\n<h1><strong>Fazit<\/strong><\/h1>\n<p>Der Elterntierbetrieb ist der Ausgangspunkt f\u00fcr die K\u00fckenqualit\u00e4t. Sorgfalt und Hygiene im gesamten Prozess sind entscheidend. Durch \u00dcberwachung und Kontrolle k\u00f6nnen Schwachstellen erkannt und behoben werden, um weiterhin hochwertige Bruteier zu produzieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konferenzbericht Bei der Poultry Academy von EW Nutrition im Herbst 2023 erkl\u00e4rte Judy Robberts, Technical Service Manager, Aviagen, dass es f\u00fcr den Erfolg einer Elterntierherde essentiell ist, qualitativ hochwertige Bruteier mit hoher Schlupff\u00e4higkeit zu produzieren und erstklassige K\u00fcken zu liefern. Dabei stellen sich zwei entscheidende Fragen: Welchen Einfluss hat der Zuchtbetrieb auf die K\u00fckenqualit\u00e4t? 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