{"id":208066,"date":"2024-02-16T08:27:53","date_gmt":"2024-02-16T07:27:53","guid":{"rendered":"https:\/\/ew-nutrition.com\/?p=208066"},"modified":"2024-02-20T05:51:06","modified_gmt":"2024-02-20T04:51:06","slug":"antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/","title":{"rendered":"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"font-size: 12pt;\">Von Lea Poppe, Regional Technical Manager On-Farm Solutions Europa, und<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"font-size: 12pt;\">Dr. Inge Heinzl, Editorin<\/span><\/em><\/p>\n<p>Antibiotikaresistenz (AMR) ist eine der zehn globalen Bedrohungen der \u00f6ffentlichen Gesundheit. Jim O&#8217;Neill (2016) prognostizierte, dass bis 2050 j\u00e4hrlich 10 Millionen Menschen an AMR sterben werden. Der folgende Artikel zeigt Ursachen der antimikrobiellen Resistenz und wie Antik\u00f6rper aus dem Ei dazu beitragen k\u00f6nnten, dieses Problem einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<h2>Globales Problem: Antibiotikaresistenz durch unsachgem\u00e4\u00dfen Einsatz von antimikrobiellen Arzneimitteln<\/h2>\n<p>Antimikrobielle Substanzen werden zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten bei Menschen, Tieren und Pflanzen eingesetzt und umfassen Antibiotika, Virostatika, Antiparasitika und Antimykotika. Die Verwendung dieser Arzneimittel erfolgt nicht immer bewusst, teilweise aus Unwissenheit, teilweise auch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<h3>Eine falsche Therapie kann auf unterschiedliche Weise erfolgen<\/h3>\n<ol>\n<li>Der Einsatz von Antibiotika gegen Krankheiten, die mit Hausmitteln geheilt werden k\u00f6nnen. Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fvets.2023.1152246\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">deutsche Studie<\/a><\/span> (Merle et al., 2023) best\u00e4tigte den linearen Zusammenhang zwischen der Behandlungsh\u00e4ufigkeit und den Resistenzwerten bei K\u00e4lbern, die j\u00fcnger als acht Monate sind.<\/li>\n<li>Der Einsatz von Antibiotika gegen Viruserkrankungen: Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Grippe zum Beispiel wird durch Viren verursacht, aber \u00c4rzte verschreiben oft ein Antibiotikum.<\/li>\n<li>Die Verwendung von Breitspektrum-Antibiotika anstelle der Erstellung eines Antibiogramms und der Anwendung eines spezifischen<\/li>\n<li>Eine zu lange Behandlung mit antimikrobiellen Mitteln gibt Mikroorganismen Zeit, sich anzupassen. F\u00fcr eine lange Zeit war der einzige Fehler, den man machen konnte, eine Antibiotikatherapie zu fr\u00fch zu beenden. Heute lautet die Devise &#8220;so kurz wie m\u00f6glich&#8221;.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nehmen wir das Beispiel Neugeborenendurchfall bei K\u00e4lbern, eine der h\u00e4ufigsten Krankheiten mit gro\u00dfen wirtschaftlichen Auswirkungen. K\u00e4lberdurchfall kann durch eine Vielzahl von Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden. Die infekti\u00f6se Form kann eine Komplikation von nicht-infekti\u00f6sem Durchfall sein, der durch ern\u00e4hrungsbedingten, psychologischen und umweltbedingten Stress verursacht wurde <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1111\/asj.12019#asj12019-bib-0053\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Uetake, 2012<\/a><\/span>). Die Erreger, die Durchfall bei K\u00e4lbern verursachen, k\u00f6nnen sich von Region zu Region unterscheiden. In der Schweiz und im Vereinigten K\u00f6nigreich sind z. B. Rotaviren und Kryptosporidien die h\u00e4ufigsten Erreger, w\u00e4hrend in Deutschland auch <em>E. coli<\/em> dazu geh\u00f6rt. Um das Auftreten von AMR zu minimieren, ist es entscheidend zu wissen, welcher Erreger hinter einer Krankheit steckt.<\/p>\n<h3>Der prophylaktische Einsatz von Antibiotika ist immer noch ein Problem<\/h3>\n<ol>\n<li>Der Einsatz von niedrig dosierten Antibiotika zur Wachstumsf\u00f6rderung. Diese Verwendung ist in der EU nun schon seit 17 Jahren verboten, in anderen Teilen der Welt ist sie jedoch immer noch \u00fcblich. Vor allem in L\u00e4ndern mit niedrigen Hygienestandards weisen Antibiotika eine hohe Wirksamkeit auf.<\/li>\n<li>Der pr\u00e4ventive Einsatz von Antibiotika, um z. B. Ferkeln die Absetzphase zu erleichtern oder zugekaufte Tiere in ihrer neuen Umgebung gegen die neuen Keime zu unterst\u00fctzen. Antibiotika reduzieren den Erregerdruck, verringern das Auftreten von Durchfallerkrankungen und sorgen daf\u00fcr, dass die Tiere weiterhin gut wachsen.<\/li>\n<li>Im Rahmen des prophylaktischen Einsatzes von antimikrobiellen Mitteln ist auch die Gruppenbehandlung zu erw\u00e4hnen. In der K\u00e4lbermast sind Gruppenbehandlungen weitaus h\u00e4ufiger als Einzelbehandlungen (97,9 % aller Behandlungen), wie aus einer <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/jac\/article\/67\/4\/1027\/859275\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a><\/span><u>,<\/u> die die Medikation in der K\u00e4lberproduktion in Belgien und den Niederlanden dokumentiert, hervorgeht. Behandlungsindikationen waren dabei Atemwegserkrankungen (53 %), Einstallprophylaxe (13 %) und Durchfallerkrankungen (12 %). Dar\u00fcber hinaus ergab die Studie, dass fast die H\u00e4lfte der antimikrobiellen Gruppenbehandlungen unterdosiert (43,7 %) und ein gro\u00dfer Teil (37,1 %) \u00fcberdosiert war.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In mehreren L\u00e4ndern fordern die Verbraucher mittlerweile jedoch einen reduzierten oder gar keinen Einsatz von Antibiotika (&#8220;No Antibiotics Ever&#8221; &#8211; NAE), und die Tierhalter m\u00fcssen darauf reagieren.<\/p>\n<h3>Heutige Mobilit\u00e4t erm\u00f6glicht die weltweite Ausbreitung von AMR<\/h3>\n<p>Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze, die nicht mehr auf eine antimikrobielle Therapie ansprechen, werden als resistent eingestuft. Medikamente wirken nicht mehr und damit wird die Behandlung der Krankheit schwierig oder sogar unm\u00f6glich. Alle vorher genannten unterschiedlichen Anwendungen bieten die M\u00f6glichkeit, dass resistente Bakterien\/Mikroorganismen entstehen und sich vermehren. Aufgrund des globalen Handels und der Mobilit\u00e4t der Menschen verbreiten sich arzneimittelresistente Erreger rasch in der ganzen Welt, und g\u00e4ngige Krankheiten k\u00f6nnen mit vorhandenen antimikrobiellen Medikamenten wie Antibiotika nicht mehr behandelt werden. Standardoperationen k\u00f6nnen zu einem Risiko werden, und im schlimmsten Fall sterben Menschen an Krankheiten, die einst als behandelbar galten. Wenn neue Antibiotika entwickelt werden, h\u00e4ngt ihre langfristige Wirksamkeit wieder von ihrem korrekten und begrenzten Einsatz ab.<\/p>\n<h2>Zur Bek\u00e4mpfung von AMR werden verschiedene Ans\u00e4tze verfolgt<\/h2>\n<p>Es gibt bereits verschiedene Ans\u00e4tze zur Bek\u00e4mpfung von AMR. Als Beispiele k\u00f6nnen der j\u00e4hrlich in den Niederlanden ver\u00f6ffentlichte <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.rivm.nl\/bibliotheek\/rapporten\/2022-0057.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MARAN-Report<\/a><\/span>, das <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/IP_05_1687\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Verbot von antibiotischen Wachstumsf\u00f6rderern<\/a><\/span> im Jahr 2006, &#8220;<a href=\"http:\/\/extension.msstate.edu\/publications\/no-antibiotics-ever-nae-poultry-production-sustainable\">No<\/a> <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/extension.msstate.edu\/publications\/no-antibiotics-ever-nae-poultry-production-sustainable\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">antibiotics ever (NAE) programs<\/a><\/span>&#8221; in den USA oder der j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlichte &#8220;<span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.ecdc.europa.eu\/sites\/default\/files\/documents\/Joint-WHO-ECDC-AMR-report-2022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Report on the Antimicrobial resistance surveillance in Europe<\/a><\/span>&#8221; genannt werden. Einer der j\u00fcngsten Ans\u00e4tze ist ein beratendes \u201e<span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.who.int\/groups\/one-health-high-level-expert-panel\/members\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">One Health High Level Expert Panel<\/a><\/span>&#8221; (OHHLEP), das von der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Weltorganisation f\u00fcr Tiergesundheit (OIE), dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai 2021 gegr\u00fcndet wurde. Da AMR viele Ursachen hat und folglich viele Akteure an ihrer Reduzierung beteiligt sind, m\u00f6chte das OHHLEP die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen Sektoren und Interessengruppen verbessern. Ziel ist es, Programme, Strategien, Gesetze und Forschungsarbeiten zur Verbesserung der Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt, die eng miteinander verbunden sind, zu entwickeln und umzusetzen. Ans\u00e4tze wie die genannten tragen dazu bei, die Ausbreitung resistenter Erreger einzud\u00e4mmen und damit weiterhin f\u00e4hig zu sein, Krankheiten bei Menschen, Tieren und Pflanzen zu behandeln.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den reinen Vorteilen f\u00fcr die Gesundheit verbessert die Reduktion von AMR die Lebensmittelsicherheit und tr\u00e4gt zur Erreichung der <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.un.org\/development\/desa\/disabilities\/envision2030.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung<\/a><\/span> bei (z. B. kein Hunger, gute Gesundheit und Wohlbefinden sowie sauberes Wasser).<\/p>\n<h3>Vorbeugung ist besser als Behandlung<\/h3>\n<p>Jungtiere wie K\u00e4lber, L\u00e4mmer und Ferkel erhalten im Mutterleib keine immunologische Grundausstattung und brauchen deshalb einen passiven Immuntransfer durch das m\u00fctterliche Kolostrum. Dementsprechend ist ein optimales Kolostrummanagement der erste Weg, um neugeborene Tiere vor Infektionen zu sch\u00fctzen, was durch die allgemeine Diskussion \u00fcber den <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4795751\/pdf\/pone.0150452.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unzureichende<\/a><\/span><u>n<\/u><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4795751\/pdf\/pone.0150452.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> passiven Transfer<\/a><\/span> best\u00e4tigt wird: Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass K\u00e4lber mit einer schlechten Versorgung an Immunglobulinen h\u00e4ufiger an Durchfall erkranken als K\u00e4lber mit ausreichender Versorgung.<\/p>\n<p>Vor allem w\u00e4hrend der immunologisch defizit\u00e4ren Phase, wenn die m\u00fctterlichen Immunglobuline abnehmen und das eigene Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist, ist es entschei-dend, Aufstallung, Stressausl\u00f6ser, <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/5-principles-to-consider-when-designing-biosecurity-programmes-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Biosicherheit<\/a><\/span> und F\u00fctterung zu \u00fcberpr\u00fcfen, um das Risiko von Infektionskrankheiten und damit die Notwendigkeit von Behandlungen zu verringern.<\/p>\n<h2>Immunglobuline aus dem Ei bieten Jungtieren zus\u00e4tzlichen Schutz<\/h2>\n<p>Auch wenn neugeborene Tiere rechtzeitig ausreichend Kolostrum erhalten und alles optimal verl\u00e4uft, durchlaufen die Tiere zwei Immunit\u00e4tsl\u00fccken: Die erste tritt kurz nach der Geburt vor der ersten Aufnahme von Kolostrum auf, die zweite, wenn die m\u00fctterlichen Antik\u00f6rper abnehmen und das Immunsystem des Jungtiers noch nicht vollst\u00e4ndig aktiviert ist. Diese Immunit\u00e4tsl\u00fccken werfen die Frage auf, ob etwas anderes getan werden kann, um Neugeborene in ihren ersten Lebenstagen und -wochen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Antwort lieferte Felix Klemperer (1893), ein deutscher Internist, der \u00fcber Immunit\u00e4t forschte. Er fand heraus, dass Hennen, die mit Krankheitserregern in Kontakt kommen, Antik\u00f6rper gegen diese Erreger bilden und auf das Ei \u00fcbertragen. Dabei ist es unerheblich, ob die Erreger f\u00fcr H\u00fchner oder andere Tiere relevant sind. Diese Ei-Immunglobuline sind ein immunologisches Starterpaket f\u00fcr die K\u00fcken.<\/p>\n<p>Neue Technologien erm\u00f6glichen es uns heute, hochwertige Produkte auf Basis von Eipulver herzustellen, die nat\u00fcrliche Ei-Immunglobuline (IgY \u2013 englisch\u2192 <strong>i<\/strong>mmuno<strong>g<\/strong>lobulins of the <strong>y<\/strong>olk) enthalten. Diese Ei-Antik\u00f6rper agieren haupts\u00e4chlich im Darm. Dort erkennen und binden sie beispielsweise Durchfallerreger und machen sie auf diese Weise unwirksam.<\/p>\n<p>Die Wirksamkeit der Ei-Antik\u00f6rper wurde in verschiedenen Studien (Kellner et al., 1994; Erhard et al., 1996; Ikemori et al., 1997; Yokoyama et al., 1992; Marquart, 1999; Yokoyama et al., 1997) bei Ferkeln und K\u00e4lbern nachgewiesen.<\/p>\n<h2>Studie belegt hohe Wirksamkeit von Ei-Immunoglobulinen bei Ferkeln<\/h2>\n<p>Ein in Deutschland durchgef\u00fchrter Versuch zeigte vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Sterblichkeitsminderung in der Abferkelbucht. F\u00fcr den Versuch wurden 96 Sauen und ihre W\u00fcrfe in drei Gruppen mit jeweils 32 Sauen aufgeteilt. Zwei der Gruppen bekamen das Ei-Immunglobuline enthaltende Produkt Globigen Pig Doser oral verabreicht: eine Gruppe an den Tagen 1 und 3 und die andere Gruppe an den ersten drei Lebenstagen. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe und bekam kein Erg\u00e4nzungsfuttermittel.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der H\u00e4ufigkeit der Anwendung unterst\u00fctzte Globigen Pig Doser die Ferkel sehr gut und verringerte die Sterblichkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe erheblich. Die Ma\u00dfnahme f\u00fchrte dazu, dass pro Jahr 2 Ferkel mehr abgesetzt werden k\u00f6nnten als in der Kontrollgruppe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-208099\" title=\"Figure DE\" src=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de.png\" alt=\"Figure DE\" width=\"900\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de.png 900w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-280x144.png 280w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-150x77.png 150w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-120x62.png 120w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-36x19.png 36w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-225x116.png 225w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-80x41.png 80w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-48x25.png 48w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-64x33.png 64w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-28x14.png 28w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-500x258.png 500w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-170x88.png 170w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-1_de-24x12.png 24w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<h3>Ei-Immunglobuline unterst\u00fctzen junge K\u00e4lber<\/h3>\n<p>Um den Effekt von IgY-basierten Produkten auch an K\u00e4lbern zu testen, wurde ein Feldversuch auf einem portugiesischen Milchviehbetrieb durchgef\u00fchrt. Es wurden zwei Gruppen mit je 12 K\u00e4lbern verglichen. Eine Gruppe erhielt oral ein IgY-haltiges Erg\u00e4nzungsfuttermittel in Form einer Paste am Tag der Geburt und an den zwei darauffolgenden Tagen, die andere Gruppe bekam kein Produkt und diente als Kontrolle. Haupts\u00e4chliche, w\u00e4hrend eines zweiw\u00f6chigen Versuchszeitraums beobachtete Parameter waren das Auftreten von Durchfall, dessen Beginn und Dauer sowie die Antibiotikabehandlung, die auf dem Versuchsbetrieb im Falle von Durchfall standardm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrt wurde. Die Ermittlung des Durchfallerregers geh\u00f6rte nicht zum Standardprogramm des Betriebs.<\/p>\n<p>In diesem Versuch erkrankten in der Kontrollgruppe zehn von zw\u00f6lf K\u00e4lbern an Durchfall, in der Versuchsgruppe leidglich f\u00fcnf. Die Durchfalldauer bzw. Dauer der Antibiotikabehandlung betrug in der Kontrollgruppe insgesamt 37 Tage (durchschnittlich 3,08 Tage\/Tier), in der Versuchsgruppe dagegen nur 7 Tage (durchschnittlich 0,58 Tage\/Tier). Au\u00dferdem setzte der Durchfall bei den K\u00e4lbern der Globigen Calf Paste-Gruppe sp\u00e4ter ein, so dass die Tiere bereits die Chance hatten, ein zumindest minimal funktionierendes Immunsystem zu entwickeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-208131\" title=\"Figure DE\" src=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de.png\" alt=\"Figure DE\" width=\"900\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de.png 900w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-280x128.png 280w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-150x68.png 150w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-120x55.png 120w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-36x16.png 36w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-225x103.png 225w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-80x36.png 80w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-48x22.png 48w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-64x29.png 64w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-28x13.png 28w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-500x228.png 500w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-170x77.png 170w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/figure-2_de-24x11.png 24w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Das Erg\u00e4nzungsfuttermittel diente als wirksame Ma\u00dfnahme, die K\u00e4lber w\u00e4hrend ihrer ersten Lebenstage immunologisch zu unterst\u00fctzen und die Antibiotikabehandlungen damit drastisch zu reduzieren.<\/p>\n<h3>Schlussfolgerung<\/h3>\n<p>Die Reduzierung des Einsatzes antimikrobieller Substanzen ist eine der gr\u00f6\u00dften Aufgaben der Tierproduktion weltweit. Diese Reduzierung darf nicht zu einer Beeintr\u00e4chtigung der Tiergesundheit und von Parametern wie Wachstumsleistung und allgemeiner Wirtschaftlichkeit erfolgen. Dieser allgemeinen Forderung kann durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Biosicherheit, Stressreduzierung und Ern\u00e4hrungsunterst\u00fctzung beinhaltet, Rechnung getragen werden. Erg\u00e4nzungsfuttermittel wie Ei-Immunglobuline sind kommerzielle Optionen, die gro\u00dfartige Ergebnisse und Vorteile auf diesem Gebiet zeigen und die weltweite Tierproduktion in die richtige Richtung lenken werden.<\/p>\n<p><em>Referenzen auf Anfrage.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lea Poppe, Regional Technical Manager On-Farm Solutions Europa, und Dr. Inge Heinzl, Editorin Antibiotikaresistenz (AMR) ist eine der zehn globalen Bedrohungen der \u00f6ffentlichen Gesundheit. Jim O&#8217;Neill (2016) prognostizierte, dass bis 2050 j\u00e4hrlich 10 Millionen Menschen an AMR sterben werden. Der folgende Artikel zeigt Ursachen der antimikrobiellen Resistenz und wie Antik\u00f6rper aus dem Ei dazu&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":208067,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[8070,8094,8103,8081,8117,8086,8085],"tags":[],"class_list":["post-208066","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-antibiotika-reduktion","category-durchfall","category-ferkel","category-futterimmunglobuline","category-kalber","category-kolostrum","category-on-farm-solutions-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v26.5 (Yoast SEO v27.4) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen - EW Nutrition<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von Lea Poppe, Regional Technical Manager On-Farm Solutions Europa, und Dr. Inge Heinzl, Editorin Antibiotikaresistenz (AMR) ist eine der zehn globalen Bedrohungen der \u00f6ffentlichen Gesundheit. Jim O&#8217;Neill (2016) prognostizierte, dass bis 2050 j\u00e4hrlich 10 Millionen Menschen an AMR sterben werden. Der folgende Artikel zeigt Ursachen der antimikrobiellen Resistenz und wie Antik\u00f6rper aus dem Ei dazu...\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"EW Nutrition\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-02-16T07:27:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-02-20T04:51:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/header.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1048\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"786\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"EW Nutrition\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@EWNutritionGmbH\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@EWNutritionGmbH\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"EW Nutrition\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8 minutes\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen - EW Nutrition","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen","og_description":"Von Lea Poppe, Regional Technical Manager On-Farm Solutions Europa, und Dr. Inge Heinzl, Editorin Antibiotikaresistenz (AMR) ist eine der zehn globalen Bedrohungen der \u00f6ffentlichen Gesundheit. Jim O&#8217;Neill (2016) prognostizierte, dass bis 2050 j\u00e4hrlich 10 Millionen Menschen an AMR sterben werden. Der folgende Artikel zeigt Ursachen der antimikrobiellen Resistenz und wie Antik\u00f6rper aus dem Ei dazu...","og_url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/","og_site_name":"EW Nutrition","article_published_time":"2024-02-16T07:27:53+00:00","article_modified_time":"2024-02-20T04:51:06+00:00","og_image":[{"width":1048,"height":786,"url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/header.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"EW Nutrition","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@EWNutritionGmbH","twitter_site":"@EWNutritionGmbH","twitter_misc":{"Written by":"EW Nutrition","Est. reading time":"8 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/"},"author":{"name":"EW Nutrition","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#\/schema\/person\/4981d28f02cbbf22246e72ffe5066659"},"headline":"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen","datePublished":"2024-02-16T07:27:53+00:00","dateModified":"2024-02-20T04:51:06+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/"},"wordCount":1732,"publisher":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/header.jpg","articleSection":["Antibiotika Reduktion","Durchfall","Ferkel","Futterimmunglobuline","K\u00e4lber","Kolostrum","On Farm Solutions"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/","url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/","name":"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen - EW Nutrition","isPartOf":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/header.jpg","datePublished":"2024-02-16T07:27:53+00:00","dateModified":"2024-02-20T04:51:06+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#primaryimage","url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/header.jpg","contentUrl":"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/header.jpg","width":1048,"height":786,"caption":"OLYMPUS DIGITAL CAMERA"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/antimikrobielle-resistenz-mit-ei-immunglobulinen-bekampfen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Antimikrobielle Resistenz mit Ei-Immunglobulinen bek\u00e4mpfen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#website","url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/","name":"EW Nutrition","description":"Functional Innovations backed by Science","publisher":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/ew-nutrition.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#organization","name":"EW Nutrition GmbH","url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"","contentUrl":"","caption":"EW Nutrition GmbH"},"image":{"@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/EWNutritionGmbH","https:\/\/www.instagram.com\/ewnutrition\/","https:\/\/www.linkedin.com\/company\/ew-nutrition","https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCIvcb19uSOJXrUecTY8n_dA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/ew-nutrition.com\/#\/schema\/person\/4981d28f02cbbf22246e72ffe5066659","name":"EW Nutrition","url":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/author\/ewnutrition\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=208066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208066\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/208067"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=208066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=208066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=208066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}