{"id":185417,"date":"2023-01-27T07:56:02","date_gmt":"2023-01-27T06:56:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ew-nutrition.com\/cryptosporidia-calves-chickens-help\/"},"modified":"2023-08-21T13:34:38","modified_gmt":"2023-08-21T11:34:38","slug":"kryptosporidien-bei-kalbern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/kryptosporidien-bei-kalbern\/","title":{"rendered":"Kryptosporidien bei K\u00e4lbern  &#8211; H\u00fchner k\u00f6nnen unterst\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><em>von <strong>Lea Poppe<\/strong>, Regional Technical Manager<\/em><\/p>\n<p>Durchf\u00e4lle, die auf einen Befall mit Kryptosporidien zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, z\u00e4hlen zu den dr\u00e4ngendsten Problemen in der K\u00e4lberaufzucht. Mittlerweile gelten diese Einzeller neben Rotaviren als h\u00e4ufigste Erreger bei infekti\u00f6sem K\u00e4lberdurchfall. Bedingt durch ihre hohe Widerstandsf\u00e4higkeit und damit eingeschr\u00e4nkte m\u00f6gliche Bek\u00e4mpfungs- und Vorbeugema\u00dfnahmen haben sie anderen Erregern wie Coronaviren, Salmonellen und <em>E.\u00a0coli<\/em> mittlerweile den Rang abgelaufen.<\/p>\n<h2>Kryptosporidien zeigen komplexe Entwicklung<\/h2>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/veterinaryresearch.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13567-017-0447-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kryptosporidien<\/a><\/span> sind einzellige Darmparasiten. In K\u00e4lbern werden am h\u00e4ufigsten <em>Cryptosporidium<\/em> <em>parvum<\/em> und <em>Cryptosporidium<\/em> <em>bovis<\/em> gefunden. <em>C. bovis<\/em> wird gemeinhin als nicht pathogen angesehen. Demnach wird die als Kryptosporidiose bekannte Erkrankung durch <em>C. parvum<\/em> hervorgerufen. Die mittlerweile immer st\u00e4rker verbreiteten Schnelltests zur Bestimmung der Durchfallerreger sind meist nicht geeignet, um zwischen den einzelnen St\u00e4mmen zu unterscheiden, wodurch es zu falsch positiven Ergebnissen kommen kann.<\/p>\n<h3>Resistent in der Umwelt, aktiv im Tier<\/h3>\n<p>In der Umwelt sind Kryptosporidien als Oozyste verbreitet. Die Oozysten sind nur etwa 5\u00a0\u00b5m gro\u00df und verf\u00fcgen \u00fcber eine sehr resistente Schale. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und gem\u00e4\u00dfigten Temperaturen k\u00f6nnen sie bis zu 6 Monate infekti\u00f6s bleiben. Trockenheit und extreme Temperaturen (unter -18\u00b0C sowie \u00fcber 65\u00b0C) bewirken ein Absterben der Oozysten.<\/p>\n<p>Nach der oralen Aufnahme werden die Oozysten durch die Bedingungen im Magen-Darm-Trakt (niedriger pH und K\u00f6rpertemperatur) gewissenma\u00dfen reaktiviert: Als Sporozoit heften die Parasiten sich im hinteren D\u00fcnndarm an, wodurch die Durchfallsymptomatik hervorgerufen wird. Dort umgeben sie sich mit einer speziellen Schutzmembran und der komplexe <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/29905160\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebenszyklus<\/a><\/span> geht weiter. Bereits wenige Tage nach der Infektion sind Vermehrungsformen im K\u00e4lberdarm nachweisbar und die Ausscheidung von infekti\u00f6sen Oozysten \u00fcber den Kot beginnt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-185394 aligncenter\" title=\"Header_Calf_DE\" src=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de.jpg 640w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-280x206.jpg 280w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-150x110.jpg 150w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-120x88.jpg 120w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-36x26.jpg 36w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-225x166.jpg 225w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-80x59.jpg 80w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-48x35.jpg 48w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-64x47.jpg 64w, https:\/\/ew-nutrition.com\/wp-content\/uploads\/articles\/cryptosporidia-in-calves\/header_calf_de-28x21.jpg 28w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Abbildung 1 (Olias et al., 2018): Lebenszyklus der <\/em><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.kgd-ssv.ch\/file\/newsletter\/2018\/Cryptosporidien%20SAT_06_2018_Olias.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kryptosporidien<\/a><\/span><\/span><em><span style=\"font-size: 10pt;\">: Aufgenommene Oozysten setzen 4 Sporozoiten frei, die in die Enterozyten (Darmepithelzellen) des Wirtes eindringen. Dort entwickeln sie sich zu Trophozoiten bevor eine asexuelle und sexuelle Vermehrung folgt und d\u00fcnn- und dickwandige Oozysten gebildet werden. Dickwandige Oozysten werden \u00fcber den Darm ausgeschieden. D\u00fcnnwandige Oozysten k\u00f6nnen auseinanderbrechen und die Sporozoiten k\u00f6nnen andere Enterozyten befallen. Dies kann zu einem R\u00fcckfall oder zu einem l\u00e4nger sich hinziehenden Durchfall f\u00fchren. Der Befall der Zellen f\u00fchrt zu deren Zerst\u00f6rung und damit zum Schwund oder zur Verschmelzung der Villi.<\/span> <\/em><\/p>\n<h2>Oozysten bringen die Krankheit zum Tier<\/h2>\n<p>Die \u00dcbertragung der Kryptosporidiose erfolgt entweder durch direkten Kontakt der K\u00e4lber mit Kot von infizierten Tieren oder indirekt durch die Aufnahme von kontaminierten Futtermitteln, Einstreu oder Wasser. In jedem Gram Kot, das K\u00e4lber mit Symptomen ausscheiden, k\u00f6nnen bis zu 100 Millionen Oozysten enthalten sein. F\u00fcr die Ausl\u00f6sung einer Infektion reichen gem\u00e4\u00df experimentellen Studien bereits 17 oral aufgenommene Oozysten. Zudem sind einige der Vermehrungsformen in der Lage, direkt innerhalb des Darms weitere Darmzellen zu infizieren und die Erkrankung somit durch Autoinfektion weiter voranzutreiben.<\/p>\n<p>Die durch Kryptosporidien verursachte Kryptosporidiose zeigt sich oft in einer typischen Durchfallsymptomatik und tritt vorwiegend bei bis zu 3 Wochen alten K\u00e4lbern auf. Auch \u00e4ltere K\u00e4lber k\u00f6nnen mit Kryptosporidien befallen sein, zeigen aber meist keine Symptome. Eine Ausscheidung der Erreger und damit auch eine Verbreitung der Erkrankung innerhalb des Bestandes ist bedingt durch die sehr kleine Infektionsdosis dennoch wahrscheinlich.<\/p>\n<h2>Sch\u00e4digung der Darmwand f\u00fchrt zu Wachstumseinbruch<\/h2>\n<p>Die Anheftung der Kryptosporidien an die Darmwand ist mit einer entz\u00fcndlichen Reaktion, der R\u00fcckbildung und Verschmelzung der Darmzotten sowie Sch\u00e4digung der Mikrovilli verbunden. Dadurch ist die N\u00e4hrstoffaufnahme im D\u00fcnndarm gest\u00f6rt und mehr unverdaute N\u00e4hrstoffe gelangen in den Dickdarm. Die dortige Mikroflora startet mit Milchzucker und St\u00e4rke einen G\u00e4rprozess, der zu einem Anstieg des Laktatspiegels im Blut und damit zur \u00dcbers\u00e4uerung des Kalbes f\u00fchrt. Mattigkeit, Trinkunlust, Festliegen und Wachstumsst\u00f6rungen sind die Folgen.<\/p>\n<p>Durchfall tritt oft erst sp\u00e4t oder \u00fcberhaupt nicht auf und sind dementsprechend nicht als Hauptsymptom der Kryptosporidiose anzusehen. Wenn Durchfall auftritt, dauert er ca. 1-2 Wochen an. Der Kot ist dabei typischerweise w\u00e4ssrig, gr\u00fcnlich-gelblich gef\u00e4rbt und wird h\u00e4ufig als \u00fcbelriechend beschrieben. Bedingt durch die Durchfallerkrankung kommt es zu Elektrolytverlusten und Austrocknung.<\/p>\n<h2>Studien zeigen: Kryptosporidien sind die am meisten vorkommenden Durchfallerreger<\/h2>\n<p>Etliche Studien in unterschiedlichen Regionen, die K\u00e4lberdurchfall und dessen Ausl\u00f6ser n\u00e4her untersuchten, kamen zu einem \u00e4hnlichen Ergebnis: Kryptosporidien sind die mit am h\u00e4ufigsten Verursacher von K\u00e4lberdurchfall. Au\u00dferdem kommen des \u00d6fteren Mischinfektionen vor.<\/p>\n<table class=\"table-border\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Land<\/td>\n<td>Anzahl<\/td>\n<td>Alter\/<\/p>\n<p>Gesundheitsstatus<\/td>\n<td>% Krypto-sporidien<\/td>\n<td>% Rotaviren<\/td>\n<td>Misch-Infektionen mit Krypto-sporidien<\/td>\n<td>Andere (%)<\/td>\n<td>Quelle<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schweiz<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2 &#8211; 21 LT<\/p>\n<p>Krank und gesund<\/td>\n<td>43<\/td>\n<td>46<\/td>\n<td><\/td>\n<td>1 E. coli-Fall<\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/abs\/10.1024\/0036-7281.147.6.245\">Luginb\u00fchl et al., 2012<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schweiz<\/td>\n<td>63<\/td>\n<td>1 &#8211; 4 LT<\/p>\n<p>Krank und gesund<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>7 &#8211; 20 LT<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>26 &#8211; 49 LT<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<td>34.4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>54.0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>33.3<\/td>\n<td>3.1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>28.6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>13.3<\/td>\n<td>2 EP \u2013 1.6<\/p>\n<p>4 EP \u2013 3.2<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>2 EP \u2013 19<\/p>\n<p>3 EP \u2013 3.2<\/p>\n<p>4 EP \u2013 0<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>2 EP \u2013 30<\/p>\n<p>3 EP \u2013 11.7<\/p>\n<p>4 EP \u2013 6.7<\/td>\n<td>Corona 4.7<\/p>\n<p>E. coli 4.7<\/p>\n<p>Giardia 1.6<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Corona 0<\/p>\n<p>E. coli 3.2<\/p>\n<p>Giardia 6.3<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Corona 0<\/p>\n<p>E. coli 15<\/p>\n<p>Giardia 35<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/sat.gstsvs.ch\/fileadmin\/datapool_upload\/IgJournal\/Artikel\/SAT_05_2016_Weber.pdf\">Weber et al., 2016<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/27518579\/\">Weber et al., 2016 EN<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schweiz<\/td>\n<td>147<\/td>\n<td>Bis 3. LW;<\/p>\n<p>Durchfall<\/td>\n<td>55<\/td>\n<td>58.7<\/td>\n<td><\/td>\n<td>Rota 5.5<\/p>\n<p>BCV 7.8<\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/bvajournals.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.1136\/vr.163.12.362\">Lanz Uhde et al., 2014<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schweden<\/td>\n<td>782<\/td>\n<td>1 &#8211; 7 LT<\/p>\n<p>Durchfall<\/td>\n<td>25.3<\/td>\n<td><\/td>\n<td>Gefunden mit Giardien, E. cli, Rotaviren, Eimeria<\/td>\n<td><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC7094644\/pdf\/main.pdf\">Silverl\u00e5s et al., 2012<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA (East coast)<\/td>\n<td>503<\/td>\n<td>Vor dem Absetzen<\/td>\n<td>50.3<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0304401704001529\">Santin et al., 2004<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>USA<\/td>\n<td>30<\/td>\n<td>2 Wo. alt<\/p>\n<p>1-8 Wo alt<\/p>\n<p>3-12 Mo<\/p>\n<p>12-24 Mo<\/td>\n<td>96.7<\/p>\n<p>45.8<\/p>\n<p>18.5<\/p>\n<p>2.2<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0304401708002446?via%3Dihub\">Santin et al., 2008<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Deutschland<\/td>\n<td>521<\/td>\n<td>Vor dem Absetzen<\/td>\n<td>32<\/td>\n<td>9<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>Losand et al., 2021<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00c4thiopien<\/td>\n<td>360<\/td>\n<td><\/td>\n<td>18.6<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/bmcresnotes.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13104-018-3219-7\">Ayele et al., 2018<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argentinien<\/td>\n<td>1073<\/td>\n<td>n.a. \/ krank und gesund<\/td>\n<td>25.5<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/content\/pdf\/10.1007\/s00436-019-06366-y.pdf?pdf=button\">Lombardelli et al., 2019<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>UK<\/td>\n<td>n.a.<\/td>\n<td>Krank<\/td>\n<td>37<\/td>\n<td>25<\/td>\n<td>20<\/td>\n<td>Coccidia 8<\/p>\n<p>E. coli 4<\/p>\n<p>Corona 3<\/p>\n<p>Mischin-fektionen ohne Krypto-sporidien 3<\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/publications\/veterinary-investigation-diagnosis-analysis-vida-report-2014\">APHA, SRUC, Veterinary investigation diagnosis analysis (VIDA) report (2014)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">LT= Lebenstage \u00a0LW= Lebenswoche\u00a0 n.a.= nicht angegeben\u00a0 EP = Enteropathogene<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Tabelle 1: Untersuchungen zum Vorkommen von Kryptosporidien in K\u00e4lberbest\u00e4nden<\/span><\/em><\/p>\n<h3>Kryptosporidien schm\u00e4lern den Profit<\/h3>\n<p>Die Infektion mit Kryptosporidien und damit teilweise folgender Durchfall zieht eine Behandlung der Tiere nach sich und generiert Kosten (Tierarzt, Medikation, Elektrolyttr\u00e4nke). Zus\u00e4tzlich f\u00fchrt eine schlechtere Futterverwertung, geringeres Wachstum und Tierverluste zu einer geringeren Produktionseffizienz.<\/p>\n<p>Eine <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/32277986\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schottische Studie<\/a><\/span> zeigt verglichen mit gesunden K\u00e4lbern einen um 34 kg geringeren Zuwachs in den ersten 6 Lebensmonaten bei Mastk\u00e4lbern, die in den ersten 3 Lebenswochen eine schwere Kryptosporidiose durchmachten. \u00c4hnliches wird bei L\u00e4mmern beschrieben, auch eine f\u00fcr Kryptosporidien empf\u00e4ngliche Tierart. Diese Studien lassen auf einen langfristigen negativen Effekt von Kryptosporidien auf Wachstumsleistung und Produktionseffizienz schlie\u00dfen.<\/p>\n<h2>So k\u00f6nnen Sie Ihre K\u00e4lber gegen Kryptosporidien unterst\u00fctzen<\/h2>\n<p>Eine hohe Resistenz der Erreger gegen Umwelteinfl\u00fcsse, eine sehr geringe notwendige Infektionsdosis bei gleichzeitig hoher Ausscheidung infekti\u00f6ser Oozysten und die M\u00f6glichkeit der Autoinfektion machen Kryptosporidien zu harten Gegnern. Dies schl\u00e4gt sich auch in der weltweiten Verbreitung nieder.<\/p>\n<h3>Wie sieht die Behandlung aus?<\/h3>\n<p>Geeignete Medikamente zur Behandlung der Kryptosporidiose sind aktuell nicht am Markt verf\u00fcgbar. Das einzige Mittel, das im Fall von Kryptosporidienbefall verwendet werden kann, darf nur an K\u00e4lber verabreicht werden, die seit maximal 24 Stunden Durchfallsymptome haben. Dementsprechend wird dieses Mittel in der Regel nur zur Prophylaxe verwendet. Die wissenschaftlichen Studien zur Effektivit\u00e4t sind widerspr\u00fcchlich und einige legen nahe, dass der Krankheitsausbruch lediglich verz\u00f6gert wird. Zudem ist die Anwendung aufgrund der penibel einzuhaltenden Dosierung nicht immer einfach. Eine Verdopplung der Dosis (m\u00f6glich bereits durch falsch eingehaltene Abst\u00e4nde zwischen den Gaben) kann zu einer toxischen \u00dcberdosierung f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dementsprechend k\u00f6nnen nur die Symptome der Krankheit &#8211; Durchfall mit seinen Begleiterscheinungen &#8211; behandelt werden. Elektrolyt- und Wasserverluste m\u00fcssen kontinuierlich mit Hilfe einer <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/on-farm-solutions\/#oral_rehydration\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">qualitativ hochwertigen Elektrolyttr\u00e4nke<\/a><\/span> ausgeglichen werden. Die darin enthaltenen Puffersubstanzen reduzieren zudem die Blut\u00fcbers\u00e4uerung, die durch die Fehlg\u00e4rungen im Darm entsteht. F\u00fcr eine erfolgreiche Behandlung sollte die Elektrolyttr\u00e4nke zus\u00e4tzlich zur Milchtr\u00e4nke verabreicht werden. Auf keinen Fall sollte die Verf\u00fctterung von Milch oder Milchaustauscher eingestellt werden, denn das erkrankte Kalb ben\u00f6tigt dringend Energie und N\u00e4hrstoffe.<\/p>\n<h3>Wie immer: Vorbeugung ist besser als Behandlung<\/h3>\n<p>Um der <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC7524573\/pdf\/436_2020_Article_6890.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kryptosporidiose<\/a><\/span> schon von vornherein eine Verbreitung zu erschweren, lohnt ein Blick auf die Risikofaktoren. Darunter fallen der direkte Kontakt zu anderen K\u00e4lbern sowie die allgemeine Herdengr\u00f6\u00dfe. Des Weiteren scheinen Bio-Betriebe h\u00e4ufiger Probleme mit Kryptosporidien zu haben. Ebenfalls einen Einfluss hat die Witterung: K\u00e4lber, die w\u00e4hrend w\u00e4rmeren und zugleich feuchteren Wetterperioden (Temperatur-Luftfeuchte-Index) geboren werden, erkranken oft h\u00e4ufiger (Brainard et al., 2020)<\/p>\n<p>Aufgrund der eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten zur Behandlung, kommt der Vorbeugung eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu. Bei anderen Durchfallerregern wie Rota- und Coronaviren sowie <em>E. coli<\/em> hat es sich etabliert, die Muttertiere zu impfen, um eine bessere passive Immunisierung des Kalbes zu erzielen. Eine kommerzielle Impfung gegen Kryptosporidien ist aktuell aber nicht verf\u00fcgbar, wodurch eine Muttertierimpfung ebenso wenig wie die Impfung der K\u00e4lber m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die erste M\u00f6glichkeit, das Kalb vor Kryptosporidienbefall zu sch\u00fctzen, ist dementsprechend ein optimales Kolostrummanagement. Dies best\u00e4tigt auch die allgemeine Diskussion zum <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4795751\/pdf\/pone.0150452.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Failure of Passive Transfer<\/a><\/span><em>:<\/em> Diverse Studien lassen darauf schlie\u00dfen, dass K\u00e4lber mit schlechter Immunglobulinversorgung h\u00e4ufiger an Durchfall erkranken als K\u00e4lber mit guter Versorgung, wobei ein konkreter Bezug zu Kryptosporidien selbst nicht immer sicher hergestellt werden kann.<\/p>\n<p>Des Weiteren gilt es, die Infektionskette innerhalb der Betriebe zu unterbrechen. Neben der getrennten Aufstallung der K\u00e4lber muss unbedingt auf konsequente Hygiene geachtet werden. Man sollte sich dabei die Schw\u00e4che des Erregers, seine Empfindlichkeit gegen\u00fcber hohen Temperaturen, zunutze machen und bei der Reinigung der K\u00e4lberboxen und des Abkalbebereichs auf eine ausreichend hohe Wassertemperatur achten. Bei der anschlie\u00dfenden Desinfektion ist es wichtig, das Wirkungsspektrum des verwendeten Mittels zu ber\u00fccksichtigen, denn nicht alle sind gegen Kryptosporidien effektiv.<\/p>\n<h3>Ei-Immunglobuline unterst\u00fctzen Tiere gegen Kryptosporidien<\/h3>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/igy-technology-profiting-from-nature-to-support-antibiotic-reduction\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ei-Immunglobuline<\/a><\/span> sind urspr\u00fcnglich als Starthilfe f\u00fcr K\u00fcken gedacht. Dabei bilden Hennen Antik\u00f6rper gegen Pathogene, mit denen sie konfrontiert werden. Wie Studien zeigen, funktioniert das auch mit Kryptosporidien. Cama und Sterling (1991) testeten ihre produzierten Antik\u00f6rper im neonatal-Maus-Modell und erzielten dort eine signifikante (P\u22640.001) Reduktion der Parasiten. Kobayashi et al. (2004) registrierten zus\u00e4tzlich zur Oozystenreduktion eine verminderte Bindung der Sporozoiten ans Darmzellmodell und deren verminderte Vitalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Im Forschungsinstitut IRIG (2009, nicht ver\u00f6ffentlicht) konnte durch die F\u00fctterung von Eipulver mit Immunglobulinen gegen Kryptosporidien (10 g\/Tag) an 15 K\u00e4lber eine Reduktion der Oozystenausscheidung erzielt werden. Vor der Verabreichung schieden die K\u00e4lber im Schnitt 10<sup>6.42<\/sup> Oozysten \/ g Kot aus. Nach der Gabe von Eipulver konnten nur bei zwei K\u00e4lbern noch 10<sup>3.21 <\/sup>Oozysten\/g Kot nachgewiesen werden, die anderen 13 der 15 K\u00e4lber zeigten keine Oozystenausscheidung mehr.<\/p>\n<p>All diese Ergebnisse werden durch positives Kundenfeedback zu <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/ew-nutrition.com\/de\/on-farm-solutions\/#immunity_support\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IgY-basierten Erg\u00e4nzungsfuttermitteln<\/a><\/span> best\u00e4tigt.<\/p>\n<h2>Ei-Immunglobuline und optimales Kolostrummanagement als Schl\u00fcssell\u00f6sung<\/h2>\n<p>Da keine wirksamen Medikamente gegen Kryptosporidien auf dem Markt sind, m\u00fcssen die Tiere so gut wie m\u00f6glich prophylaktisch gegen diese Krankheit gesch\u00fctzt werden. Neben einem optimalen Kolostrummanagement, das bedeutet, qualitativ hochwertiges Kolostrum (IgG\u226550g\/L) so bald wie m\u00f6glich nach der Geburt an das Kalb verf\u00fcttern, stehen Produkte mit Ei-Immunglobulinen zur Verf\u00fcgung, die das Kalb als Prophylaxe gegen den Befall von Kryptosporidien unterst\u00fctzen und somit gr\u00f6\u00dfere Leistungseinbu\u00dfen speziell w\u00e4hrend der Aufzucht verhindern.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 10pt;\">Literaturverzeichnis<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Brainard, J., Hooper, L., McFarlane, S., Hammer, C. C., Hunter, P. R., &amp; Tyler, K. (2020). Systemic review of modifiable risk factors shows little evidential support for most current practices in Cryptosporidium management in bovine calves. <em>Parasitology research 119<\/em>, 3572-3584.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Cama, V. A., and C. R. Sterling. \u201cHyperimmune Hens as a Novel Source of Anti-Cryptosporidium Antibodies Suitable for Passive Immune Transfer.\u201d University of Arizona. Wiley-Blackwell, January 1, 1991. https:\/\/experts.arizona.edu\/en\/publications\/hyperimmune-hens-as-a-novel-source-of-anti-cryptosporidium-antibo.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Kobayashi, C, H Yokoyama, S Nguyen, Y Kodama, T Kimata, and M Izeki. \u201cEffect of Egg Yolk Antibody on Experimental Infection in Mice.\u201d <em>Vaccine<\/em> 23, no. 2 (2004): 232\u201335. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.vaccine.2004.05.034.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Lamp, D. O. (25. Januar 2020). Rinder aktuell: K\u00e4lberdurchfall durch Kryptosporidien &#8211; Hartn\u00e4ckig und weitverbreitet. <em>BAUERNBLATT<\/em>, S. 52-53.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Losand, B., Falkenberg, U., Kr\u00f6mker, V., Konow, M., &amp; Flor, J. (2. M\u00e4rz 2021). K\u00e4lberaufzucht in MV &#8211; Alles im gr\u00fcnen Bereich? 30. Milchrindtag Mecklemburg-Vorpommern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Luginb\u00fchl, A., K. Reitt, A. Metzler, M. Kollbrunner, L. Corboz, and P. Deplazes. \u201cFeldstudie Zu Pr\u00e4valenz Und Diagnostik Von Durchfallerregern Beim Neonaten Kalb Im Einzugsgebiet Einer Schweizerischen Nutztierpraxis.\u201d <em>Schweizer Archiv f\u00fcr Tierheilkunde<\/em> 147, no. 6 (2005): 245\u201352. https:\/\/doi.org\/10.1024\/0036-7281.147.6.245.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Olias, P., Dettwiler, I., Hemphill, A., Deplazes, P., Steiner, A., &amp; Meylan, M. (2018). Die Bedeutung der Cryptosporidiose f\u00fcr die K\u00e4lbergesundheit in der Schweiz. <em>Schweiz Arch Tierheilkd, Band 160, Heft 6, Juni 2018<\/em>, 363-374.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Sant\u00edn, M., Trout, J. M., Xiao, L., Zhou, L., Greiner, E., &amp; Fayer, R. (2004). Prevalence and age-related variation of Cryptosporidium species and genotypes in dairy calves. <em>Veterinary Parasitology 122<\/em>, 103-117.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Shaw, H. J., Innes, E. A., Marrison, L. J., Katzer, F., &amp; Wells, B. (2020). Long-term production effects of clinical cryptosporidiosis in neonatal calves. <em>International Journal for Parasitology 50<\/em>, 371-376.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Silverl\u00e5s, C., H. Bosaeus-Reineck, K. N\u00e4slund, and C. Bj\u00f6rkman. \u201cIs There a Need for Improved Cryptosporidium Diagnostics in Swedish Calves?\u201d <em>International Journal for Parasitology<\/em> 43, no. 2 (2013): 155\u201361. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ijpara.2012.10.009.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Thomson, Sarah, Carly A. Hamilton, Jayne C. Hope, Frank Katzer, Neil A. Mabbott, Liam J. Morrison, and Elisabeth A. Innes. \u201cBovine Cryptosporidiosis: Impact, Host-Parasite Interaction and Control Strategies.\u201d <em>Veterinary Research<\/em> 48, no. 1 (2017). https:\/\/doi.org\/10.1186\/s13567-017-0447-0.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Uhde, F., Kaufmann, T., Sager, H., Albini, S., Zanoni, R., &amp; Schelling, E. (2008). Prevalence of four enteropathogens in the faeces of young diarrhoeic dairy calves in Switzerland. <em>Veterinary Record (163)<\/em>, 362-366.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Lea Poppe, Regional Technical Manager Durchf\u00e4lle, die auf einen Befall mit Kryptosporidien zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, z\u00e4hlen zu den dr\u00e4ngendsten Problemen in der K\u00e4lberaufzucht. Mittlerweile gelten diese Einzeller neben Rotaviren als h\u00e4ufigste Erreger bei infekti\u00f6sem K\u00e4lberdurchfall. Bedingt durch ihre hohe Widerstandsf\u00e4higkeit und damit eingeschr\u00e4nkte m\u00f6gliche Bek\u00e4mpfungs- und Vorbeugema\u00dfnahmen haben sie anderen Erregern wie Coronaviren, Salmonellen und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":185362,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[8081,8124,8117,8085],"tags":[9068],"class_list":["post-185417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-futterimmunglobuline","category-globigen","category-kalber","category-on-farm-solutions-de","tag-calves-us-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v26.5 (Yoast SEO v27.4) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Kryptosporidien bei K\u00e4lbern - H\u00fchner k\u00f6nnen unterst\u00fctzen - EW Nutrition<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kryptosporidien stellen in der K\u00e4lberaufzucht wegen der weiten Verbreitung und schlechten Bek\u00e4mpfbarkeit ein gro\u00dfes Problem dar. 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